Reparatur

Jede Uhr hat ihre eigene Geschichte.

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Tipps zur Verwendung Ihrer Uhr.

Die Konzepte Restaurierung und Reparatur überschneiden sich in dem Sinne, dass es bei beiden um Restaurierung geht. Der Begriff Reparatur trifft eher auf mechanische Zeitmesser zu, die im 20. Jahrhundert in einer Fabrik hergestellt wurden und noch keinen nennenswerten historischen Kontext haben.

1. Ausrichten der Hände

Die Zeiger Ihrer Uhr bewegen sich immer vorwärts und niemals rückwärts. Durch das Zurückdrehen kann es zu Beschädigungen z.B. des Schlagwerks, ggf. der Datums- oder Zeigervorrichtung oder der Zeiger selbst kommen. In den meisten Fällen können Sie den Minutenzeiger nur nach vorne bewegen. Darüber hinaus ist es bei einer Uhr mit Schlagwerk auch wichtig, dass das Uhrwerk in den Schlagmomenten anschlägt.

2. Abwesenheit

Wenn Sie Ihr Zuhause für längere Zeit verlassen, z.B. für eine Reise, empfiehlt es sich, die Uhr anzuhalten und bei Ihrer Rückkehr wieder neu zu starten. Dadurch werden Schäden an den Zahnrädern verhindert.

3. Uhr mit Pendel

Wenn Sie eine Uhr mit Pendel besitzen, können Sie die Geschwindigkeit des Uhrwerks in der Regel über die Stellmutter unter der Pendellinse beeinflussen. Wenn Sie die Pendellinse nach oben drehen, läuft die Uhr schneller. Wenn Sie die Einstellmutter nach unten drehen, sodass die Pendellinse absinkt, läuft das Uhrwerk langsamer.

4. Ziehen Sie Ihre Uhr auf

Bei den meisten Uhren mit Federwerk handelt es sich um 8-Tage-Uhrwerke, das heißt, sie laufen eine Woche lang und man zieht sie am liebsten ruhig und aufmerksam mit einem passenden Schlüssel zu einem festen Zeitpunkt in der Woche auf. Gehen Sie dann nicht so weit, dass der Wickel abrupt stoppt. Dadurch kann die Feder brechen oder reißen. Es ist nützlich, wenn Sie die Anzahl der Windungen zählen und daran denken, die Feder vollständig, aber sicher aufzuwickeln.